Sonntag, 15. September, 18 Uhr
Klosterkirche
Karten
15 Euro
ermäßigt
10 Euro

im Familienpaket
Erwachsene 10 Euro
Kinder/junge Erwachsene 5 Euro
Thorsten Hülsemann
Praeludien
Foto Conrad Schmitz

Dietrich Buxtehude
Toccata in d, BuxWV 155

Johann Sebastian Bach
»Wachet auf, ruft uns die Stimme«, BWV 645
»Wer nur den lieben Gott lässt walten«, BWV 647
»Jesus bleibet meine Freude« aus: BWV 147
Praeludium et Fuga in C, BWV 547
Concerto in G, BWV 592

Felix Mendelssohn
Sonate f-Moll, op. 65, 1

Louis Vierne
Prélude – Final
aus: Symphonie d-moll, op. 14, 1

Thorsten Hülsemann Orgel

circa 70 Minuten, keine Pause

Thorsten Hülsemann ist Organist und Kantor an der Klosterkirche Maulbronn sowie Bezirkskantor für das Dekanat Mühlacker. Sein diesjähriges Solorezital im Rahmen der Klosterkonzerte bietet einen Querschnitt durch drei Jahrhunderte deutscher Orgelmusikgeschichte. Den Auftakt bildet Dietrich Buxtehudes ›Toccata in d‹ im typisch frei virtuosen norddeutschen Stil des späten 17. Jahrhunderts, für den der Komponist schon zu Lebzeiten berühmt war. Grund genug für Johann Sebastian Bach, sich zu Fuß aus Thüringen auf den Weg zu seinem Vorbild zu machen. Aus der Feder des späteren Thomaskantors erklingen gleich mehrere choralgebundene und freie Orgelwerke, so zum Beispiel die bekannte Choralbearbeitung zu ›Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645‹, das ›Concerto in G BWV 592‹ oder ›Präludium und Fuge in C BWV 547‹. Von seinen Zeitgenossen weniger als Komponist, denn als virtuoser Musiker und Improvisator hochgeschätzt,
geriet Bach nach seinem Tod zunächst in Vergessenheit. Seine heutige Berühmtheit verdankt er Felix Mendelssohn, der durch seine Aufführung der Matthäus-Passion 1829 die Bach Renaissance einläutete.

Er war auch der erste bedeutende Komponist, der sich nach beinahe 100 Jahren wieder intensiv der Orgel widmete. Thorsten Hülsemann spielt seine ›Sonate f-Moll, op. 65, 1‹, in deren erstem Satz kunstvoll der Choral ›Was mein Gott will, das g’scheh allzeit‹ eingewoben ist. Den furiosen Schlusspunkt unter das Konzert setzt ein Blick nach Frankreich: Aus Louis Viernes populärer erster Orgelsymphonie erklingen das Prélude und das Final.

 

Videoübertragung auf eine Leinwand im Altarraum