Sonntag, 30. Juni, 18 Uhr
Klosterkirche
Karten
40/30/20/10 Euro
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Erwachsene 35/25/15/5 Euro
Kinder/junge Erwachsene 31/22/12/3 Euro
Dieses Konzert liegt in der Vergangenheit.
Maulbronner Kammerchor
WurzelWerk
Maulbronner Kammerchor, Foto Conrad Schmitz

Werke von
Maurice Duruflé,
Charles Villiers Stanford,
Anton Bruckner,
Hanna Hawrylez,
György Ligeti,
Cheryl Frances-Hoad
und anderen

Maulbronner Kammerchor
Benjamin Hartmann Leitung

circa 100 Minuten, inklusive Pause

Inspiriert durch die Frage nach der Wurzel der geistlichen Musik, findet der Maulbronner Kammerchor die Antwort im gregorianischen Choral. Wie sonst nur wenige andere Orte, eignet sich das Kloster Maulbronn besonders gut, die Spuren dieses musikalischen Fundaments zu verfolgen. Schließlich wurde die Gregorianik im ehemaligen Zisterzienserkloster über Jahrhunderte gepflegt. Wie sehr diese besondere Form des Kirchengesangs auch später noch Komponisten inspiriert hat, wird im diesjährigen A-cappella-Programm des Chors der Klosterkonzerte hörbar.

Maurice Duruflés ›Quatre Motets sur des thèmes grégoriens‹ etwa ist eine wunderbare Sammlung von vier Motetten, die auf gregorianischen Themen basieren. Duruflé verleiht den alten Melodien eine zeitgenössische Note und schafft so eine faszinierende Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Dazu gesellen sich zwei Jubilare des Jahres 2024, nämlich Anton Bruckner, der seinen 200. Geburtstag feiert, und Charles Villiers Stanford, dessen 100. Todestag begangen wird. Von beiden werden aus ihrem beeindruckenden Œuvre Motetten erklingen, die gregorianische Themen aufnehmen, auf Psalmtexten basieren oder die antiphonale Gesangstradition aufgreifen.

Gemeinsam mit Werken von unter anderem Sergei Rachmaninow, Edward Elgar, Hanna Hawrylez, György Ligeti, Cheryl Frances-Hoad und Arvo Pärt rundet die Spiritual-Bearbeitung ›My Soul‘s Been Anchored in the Lord‹ von Moses Hogan das Programm ab.