Freitag, 27. September, 20 Uhr
Klosterkirche
Karten
45/35/25/12 Euro
ermäßigt
40/30/20/6 Euro
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im Familienpaket
Erwachsene 40/30/20/6 Euro
Kinder/junge Erwachsene 36/27/17/4 Euro
La Centifolia
Ciaccona!
Leila Schayegh, Foto Marco Borggreve
Johannes Keller, Foto Sebastian Wienand
Johannes Keller, Foto keinen Angabe

Antonio Bertali
Ciaccona in C (Kremsier-Fassung)

Georg Muffat
Passacaglia Nr. 14, in g

Carlo Ambrogio Lonati
Sonata no XII,
Ciacone in D
Ciacone-Corento-Giga-Sarabanda-Variatio

Nicola Matteis Junior                     
alia Fantasia

Anonym
Chaconne

Giovanni Battista Vitali
Toccata – Chiacona - Paßa Galli
aus Partite sopra diverse Sonate per il Violone

Giuseppe Colombi
Chiacona

Francesco Maria Veracini
Sonata accademica no XII in d
Passagallo. Largo assai, come sta, ma con grazia
Capriccio cromatico, con Due Soggetti, e Loro Rovesci veri.
Ciaccona

La Centifolia
Leila Schayegh Violine
Johannes Kofler Violoncello
Johannes Keller Cembalo

circa 100 Minuten, inklusive Pause

La Centifolia bedeutet »die Hundertblättrige« und ist der Name einer üppigen Rosensorte, die sich ab dem Ende des 16. Jahrhunderts besonderer Beliebtheit bei Gärtnern und Floristen erfreute. Nach dieser betörend duftenden Rose hat die Geigerin Leila Schayegh ihr 2019 gegründetes Barockensemble benannt. Und treffender konnte die mehrfache Trägerin des »Diapason d’or de l’année« den Namen nicht wählen, schließlich befasst sie sich in ihrer Arbeit mit einer mindestens ebenso mannigfaltigen Blüte der Musikgeschichte: mit der Ciaccona!

Als eine der beliebtesten Variationsformen im Barock inspirierte sie unzählige Komponisten zu den aberwitzigsten Werken. Dabei handelt es sich um einen musikalischen Reimport aus Mexiko. Eine Tanzmusik, die spanische Handelsreisende mit zurück in die alte Heimat brachten, von wo aus sie sich ab dem 16. Jahrhundert als Chaconne wie ein Lauffeuer in ganz Europa verbreitete.

Die in Maulbronn erklingenden Interpretationen dieses Tanzes und seiner etwas gemächlicheren Variante der Passacaglia stammen unter anderem aus der Feder von Antonio Bertali, Giovanni Battista Vitali und Francesco Maria Veracini. Die überbordende Freude dieser Musik springt im Zusammenspiel der Geigerin Leila Schayegh mit dem Cellisten Johannes Kofler und dem Cembalisten Johannes Keller unwillkürlich auch aufs Publikum über.

 

 

 

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