Werke von
Guillaume de Machaut,
Orlando di Lasso,
William Byrd,
Michael McGlynn,
Joni Mitchell
und anderen
sowie traditionelle
amerikanische Folk Songs
und Spirituals
Chanticleer
Tavian Cox, Luke Elmer, Cortez Mitchell, Bradley Sharpe, Logan Shields, Adam Brett Ward Countertenor
Vineel Garisa Mahal, Matthew Mazzola, Andrew Van Allsburg Tenor
Matthew Knickman Bariton
Jared Graveley Bassbariton
Andy Berry Bass
Circa 120 Minuten inklusive Pause
Botaniker würden hinter dem Namen Chanticleer vielleicht eher die Zierbirne Pyrus calleryana vermuten, die sich durch ihre üppigen weißen Blüten und das leuchtend rote Herbstlaub auszeichnet. Und obwohl der Kreuzganggarten bestimmt ein idealer Standort für dieses Solitärgehölz wäre, soll ein anderer Namensträger an diesem Abend die Hauptrolle übernehmen. Gemeint ist das US-amerikanische A-cappella-Ensemble, das sich nicht nach der schlanken Birne, sondern nach einem klar singenden Hahn aus Geoffrey Chaucers Canterbury Tales aus dem 14. Jahrhundert benannt hat.
Das Männerensemble ist seit seiner Gründung im Jahre 1978 für seinen reinen und homogenen Ensembleklang bekannt. Besonders eindrucksvoll und reibungslos gestaltet das zwölfköpfige Ensemble bestehend aus Countertenören, Tenören, Baritonen und Bassisten den Übergang zwischen den Stimmlagen, so dass sie tatsächlich zu einem einzigen Klangkörper verschmelzen. Dass sie dabei eine tiefe Freude am Gesang verspüren, wird vor allem dann hörbar, wenn sie Werke von Renaissance-Komponisten wie Guillaume de Machaut, Orlando di Lasso oder William Byrd ebenso anmutig und klar interpretieren, wie traditionelle Folk Songs, Spirituals oder Kompositionen von Michael McGlynn, Majel Connery oder Joni Mitchell.
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