Samstag, 31. August, 20 Uhr
Laienrefektorium
Karten
45/40/33/22 Euro
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40/35/28/10 Euro
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im Familienpaket
Erwachsene 40/35/28/10 Euro
Kinder/junge Erwachsene 36/32/25/8 Euro
Bernd Glemser
& Gewandhaus-Quartett
Melancholie
Gewandhaus-Quartett, Foto Jens Gerber

Ludwig van Beethoven
Streichquartett B-Dur, op. 18/6

Franz Schubert
Quartettsatz c-Moll, D 703

César Franck
Klavierquintett f-Moll

Bernd Glemser Klavier

Gewandhaus-Quartett
Frank-Michael Erben Violine I
Yun Jin Cho Violine II
Vincent Aucante Viola
Valentino Worlitzsch Violoncello

circa 100 Minuten, inklusive Pause

Das Gewandhaus Quartett ist eines der ältesten Ensembles seiner Art weltweit. Seit seiner Gründung im Jahr 1808 spielt die aus Mitgliedern des Leipziger Gewandhaus Orchesters zusammengesetzte Formation ununterbrochen auf renommierten Kammermusikpodien weltweit. Dabei hat es seit seiner Gründung zahlreiche Uraufführungen von Werken gespielt, die heute zum unumstößlichen Kanon der Kammermusik zählen.

Im ersten Teil seines Konzerts im Laienrefektorium widmet sich das traditionsreiche Quartett zwei Schlüsselwerken im Streichquartettschaffen von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert. Beethovens ›B-Dur-Quartett‹ ist das letzte einer Reihe von sechs Quartetten, die der Komponist 1801 als Opus 18 veröffentlichte. Das Quartett mit dem Beinamen »La Malinconia« bildet den vorläufigen Schluss punkt seiner Beschäftigung mit dieser Gattung, die ihn innerhalb seines kompositorischen Œuvres bis kurz vor seinem Tod immer wieder beschäftigen sollte. Schuberts ›Quartettsatz c-Moll, D 703‹ sollte eigentlich den Auftakt zu einem 18. Streichquartett bilden, das jedoch Fragment bleiben sollte. Wie auch die Unvollendete Sinfonie zeugt es aber auch ohne die niemals vollendeten Sätze von Schuberts Reife und Orginalität, die weit über das ewige Vorbild Beethoven hinausgeht.

Nach der Pause kommt Bernd Glemser aufs Podium hinzu. Gemeinsam nehmen sie sich des ›Klavierquintetts f-Moll‹ von César Franck an. Mit seinem kraftvollen Quintett schuf der aus Belgien stammende Komponist ein Werk, das die Gattung der Kammermusik an ihre Grenzen bringt. Geprägt von großer Dramatik und Leidenschaft schafft es das Werk in seiner zyklisch sinfonischen Anlage, das Bild César Francks als introvertierter Komponist auf den Kopf zu stellen.

 

 

 

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