Sonntag, 16. Juni, 18 Uhr
Laienrefektorium
Karten
45/40/33/22 Euro
ermäßigt
40/35/28/10 Euro

im Familienpaket
Erwachsene 40/35/28/10 Euro
Kinder/junge Erwachsene 36/32/25/8 Euro
Dieses Konzert liegt in der Vergangenheit.
Baiba Skride
& Lauma Skride
Violine & Klavier
Baiba Skride, Foto Marco Borggreve
Lauma Skride, Foto Marco Borggreve

Ludwig van Beethoven
Violinsonate Nr. 8 G-Dur, op. 30/3

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier

Sergei Prokofjew
Violinsonate Nr. 1 f-Moll, op. 80

Baiba Skride Violine
Lauma Skride Klavier

circa 100 Minuten inklusive Pause

Ludwig van Beethovens Violinsonaten standen lange im Schatten seiner großen Klaviersonaten und seines wegweisenden Kammermusik-Schaffens. Bis heute stellen sie ihre Interpreten vor große Herausforderungen, denn sie erfordern nicht nur eine überaus hohe Virtuosität, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Partitur. Beethoven selbst bezeichnete die Kompositionen seines Opus 30 als Sonaten »für Pianoforte mit Begleitung einer Violine«.

Über die ›Violinsonate Nr. 8, op. 30/3‹ schrieb der amerikanisch-ungarische Geiger Joseph Szigeti einmal: »Mit ihr betreten wir eine Sphäre von gewissermaßen konfliktloser Vollkommenheit.« Dass sich Violine und Klavier in der Sonate durchaus ebenbürtig sind, kommt Baiba und Lauma Skride entgegen. Die beiden Schwestern, die in ihren Disziplinen jeweils zur Spitze zählen, musizieren schon seit ihrer Kindheit in Riga gemeinsam und verfügen über eine ganz besonders innige Verbindung, um die sie viele Kammermusikformationen beneiden.

Der Heiterkeit dieses Beethoven-Werks stellen die beiden Schwestern Sergei Prokofjews ›1. Violinsonate op. 80‹ gegenüber. Begonnen 1938 und vollendet 1943 ist das Werk geprägt von einem hochexpressiven Ausdruck. David Oistrach, dem die Komposition gewidmet ist und der sie 1946 zur Uraufführung brachte, bekannte: »Noch nie habe ich an einem Werk so begeistert gearbeitet.«

 

 

 

Paten-Entrée