Bernd Glemser – Pressestimmen
Frankfurter Allgemeine 25.7.2004
Der Schüler von Vitalij Margulis, der schon 1987 den Münchner ARD-Wettbewerb gewann und aus 17 Wettbewerben in Folge als Sieger von Spezialpreisen hervorging, gehört heute zur absoluten Weltspitze und wird dennoch mehr oder weniger als Geheimtip gehandelt: Unprätentiöses Auftreten, konsequentes Vermeiden von Starkult - kurz: eine überaus sympathisch anmutende Bescheidenheit des Auftretens im Dienste eines verantwortungsvollen Künstlertums führt dazu, daß die Fachwelt im Gedanken an Glemser stets in höchstes Entzücken gerät, während die Popularitätskurve im Vergleich zu gewissen anderen Stars flacher zu verlaufen scheint.
Aber: Die Kurve steigt. Wo immer Glemser auftritt, provoziert er Ovationen und Bewunderung
Leipziger Volkszeitung 21.10.2003
Bernd Glemser, einer der international wirklich grossen Pianisten seiner Generation."
RHEINGAU MUSIK FESTIVAL Main Echo 1.Aug. 2005
Bernd Glemser gehört wirklich zu den Ausnahmepianisten. Kein anderer Vertreter seines Faches kann sich in solch souveräner Vielfalt präsentieren.
SÜDWESTPRESSE Ulm 12. Okt. 2005
Er "berührte" den Flügel, so kultiviert hat lange kein Pianist den Einsteinsaal-Flügel zum Klingen gebracht: ein klarer Anschlag, ebenmässige Triller,perlende Läufe, feine Akzente. (Mozart KV 414)
KÖLNISCHE RUNDSCHAU 9. Jan. 2006 (Philharmonie)
Der junge Deutsche Pianist Bernd Glemser, der seine Karriere mit beachtlichen CD-Einspieleungen spektakulär untermauert hat, erwies sich auch als kompetent in Sachen Mozart. (KV 595)
Hier kam einmal mehr Glemsers glänzende Technik zum Zug. Die fast Form-sprengende Kadenz wurde zum Prunkstück des ersten Satzes (Beethoven Nr.2)
RHEINGAU MUSIK FESTIVAL Rhein Zeitung 1. Aug. 2005
Bernd Glemser zeigte beim Rheingau-Festival in Schloss Johannisberg, wie man Klavier spielt. Er ist ein Pianist, der technisch voll auf der Höhe ist, keine Schranken mehr kennt und doch klanglich herausholt, was nur geht. Seine Hände spielen nicht, sie sind ein Bestandteil der Musik, so selbstverständlich rasen sie über die Tasten.
SAARBRÜCKER ZEITUNG 2. AUGUST 2005 Mettlacher Kammermusikfest
Es wundert nicht, dass es für seinen Auftritt ( ) seit Wochen keine Karten mehr gab.
RHEINGAU MUSIK FESTIVAL Frankfurter Allgemeine Zeitung 1. Aug. 2005
Nach derart exzentrischen Gewaltakten erschien nun Bernd Glemser auf Schloss Johannisberg als strahlender Götterjüngling ... ( )
welche Jury sollte sich solcher technischer Mühelosigkeit, gepaart mit Stilgefühl, sensiblem Klangsinn und verlässlicher Konzentrationskraft verschliessen?
RHEINGAU MUSIK FESTIVAL Frankfurter Rundschau 1. Aug. 2005
Er spielt virtuos und schlicht zugleich. Und das können nun wirklich nicht viele.
DÜSSELDORF Rheinische Post, 18. April 2005
Ja, Glemser ist ein Pianist, der viele seiner Kollegen zu blossen Klavierspielern degradiert.
Rondo Rezension (Vergleich Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll)
Glemser: Rachmaninows Geist
Bernd Glemser hat die Argerich-Instinkte, er bringt jene ganz große Technik mit, die alle Kollegen erblassen lassen muss. Doch Glemser meidet die emotionalen Extreme. Er ist der einzige Pianist der Gegenwart, der den Stil Rachmaninows im Geiste zu haben scheint, der seine stählerne Transparenz aufbietet und doch gelegentlich einen lichten Grazioso-Ton hineinbringt. Die poetischen, leisen Momente geraten Glemser fast chopinesk zart. Seine beiden Aufnahmen belegen, dass ihm außer der Argerich kein lebender Spieler den Rachmaninow-3-Thron streitig machen könnte.